Unser Engagement gilt der gesamten Schöpfung.
Als Vineyard München haben wir die Überzeugung,
dass der Auftrag, den Jesus seiner Gemeinde und damit auch uns gegeben hat, auch das Übernehmen von Verantwortung für die Gesellschaft umfasst.
Mit anderen Worten, unser Auftrag als christlicher Gemeinde besteht nicht nur darin, vielen einzelnen Menschen die Liebe Gottes durch Taten und Worte weiterzugeben und sie zu einem Leben in der Nachfolge Jesu einzuladen bzw. zu helfen.
Neben dem bereits beschriebenen sozialen Engagement (siehe Soziale Dienste) gibt es konkret folgende Bereiche, in denen wir uns als Gemeinde in der Welt engagieren.
Zwei aktuelle Projekte:
- Uganda: Toiletten in Kampala
- Ghana, Ein zweites Projekt läuft: Chifuli Kinder
Wir sehen uns als Gemeinschaft auch beauftragt, Weltverantwortung in dem uns möglichen Maße wahrzunehmen.
Dies kann Themen umfassen wie soziales und politisches Engagement, die Bewahrung der Schöpfung, den Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit.
Dabei ist uns wohl bewusst, dass wir uns nur auf einzelne ausgewählte Dinge in einem Horizont unendlicher Möglichkeiten und Herausforderungen konzentrieren können. Wir tun das in dem Bewusstsein, dass auch die Summe kleiner Beiträge mit Gottes Hilfe etwas Großes bewirken können.

Bewahrung und Pflege der Schöpfung
Gott hat dem Menschen in der Schöpfungsgeschichte den Auftrag zur Bewahrung und Pflege der Schöpfung gegeben (Gen 1,26; 2,15). Das bedeutet, wir sollen auf der Erde der verlängerte Arm von Gottes guter Herrschaft sein. Dieser Auftrag betrifft so unterschiedliche Herausforderungen wie Lebensschutz, Umweltschutz, Naturschutz, Artenschutz, usw. Ein in den letzten Jahren wichtig gewordener Bereich ist der Klimaschutz.
Als Gemeinde sehen wir unseren Beitrag vor allem darin, zu informieren und zu einem verantwortlichen Lebensstil motivieren und aber auch mit gutem Beispiel vorangehen. In Zusammenhang mit der umfassenden Sanierung unseres Gemeindegebäudes haben wir bereits umfangreiche klimarelevante Maßnahmen ergriffen:
- Umfassende Gebäude-Renovierung unter Klimaschutz- und Energiesparerwägungen (2004-2006)
- Bezug von Ökostrom (seit März 2008)
- Ermutigung zum sparsamer Umgang mit Energie in der Hausordnung
- Errichtung einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung auf dem Dach unseres Gemeindezentrums (seit August 2010)
In Zusammenarbeit mit christlichen Gemeinden und Institutionen vor Ort wollen wir nachhaltige humanitäre Projekte in Afrika fördern und damit einen Beitrag zur wirksamen Bekämpfung extremer Armut und zum Leben in menschenwürdigen Verhältnissen leisten.
Seit Anfang 2008 hat sich bei uns eine Arbeitsgruppe gebildet, die angesichts der dramatischen Armut in Afrika Wege sucht, wie wir unsere Verantwortung gegenüber Gott und unseren Mitmenschen wahrnehmen können.
Wir haben für diese AG zunächst zwei Ziele:
- Bewusstseinsbildung und Zugänglichmachen von Informationen.
- Finden, Unterstützen und Begleiten von christlichen Projekten zur Armutsbekämpfung in Afrika, einschließlich finanzieller Unterstützung.
Aktuelle Projekte: Uganda: Toiletten in Kampala, Ghana: Chifuli Kinder
Ansprechpartner: Ulrike Dröber-Bradfisch, Michael Guttenberger
Was denn sonst, wenn nicht fair?
Durch den Ausschank von Fair Trade Kaffee nach unseren Gottesdiensten und in allen unseren Veranstaltungen wollen wir unsere Mitglieder und Gäste sensibilisieren für die Notwendigkeit fairer, menschenwürdiger Produktions- und Vertriebsbedingungen in den meist armen Erzeugerländern und sie ermutigen, auch beim eigenen Einkauf die Chance zu nutzen, durch den Kauf fair gehandelter Produkte einen kleinen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit auf der Welt zu leisten.
Ansprechpartnerin
in der Gemeinde:
Ulrike Dröber-Bradfisch
Micha-Initiative zur Verwirklichung der UN-Milleniumsziele
Wir unterstützen die von der weltweiten Evangelischen Allianz getragene Micha-Initiative zur Bekämpfung weltweiter Armut.




